Herzlich Willkommen

Schön, dass Sie hier sind. Auf den folgenden Seiten erfahren Sie, was wir als Verein und als Hospizdienst tun.

Wir freuen uns über Ihren Besuch oder eine Nachricht!

Ihre Ansprechpartnerin

Ida Lamp

Fachkraft des Hospizdienstes

Diplom-Theologin, Psychosoziale Beraterin, Psychoonkolgin

www.ilpcs.de


Sie erreichen uns

In unserem Büro in der Borner Str. 32, 41379 Brüggen treffen Sie für gewöhnlich

Mo - Fr
zwischen 9.00 - 13.00 Uhr jemanden an.

 

Telefonisch sind wir für Sie jederzeit erreichbar unter 02163 5749177.

Sollte einmal der Anrufbeantworter drangehen, dann rufen wir Sie möglichst zeitnah zurück.

 

Achtung! Wir sehen Ihre Rufnummer nicht, da Ihr Anruf über einen zentralen Router auf ein Mobiltelefon weitergeschaltet wird. Bitte unbedingt Namen und Telefonnummer nennen.


Kontaktdaten

E-Mail: zapuh.grenzland@web.de
Tel: +492163 - 5749 177

ZAPUH GrenzLand e.V.
Borner Str. 32
41379 Brüggen


Wenn Sie zu uns kommen

mit verschiedenen Buslinien 

vor der Tür befindet sich eine große Bushaltestelle.

 

mit dem Auto

Man kann in der Tiefgarage des Gesundheitszentrums eine Stunde kostenfrei parken; danach kostet die Stunde 1,50 €.

 

mit dem Fahrrad

Fahrradparkplätze befinden sich links neben dem Eingang

UNSER BLOG: NAH DRAN


Wir werden gefragt...

Wir werden das immer mal wieder gefragt: Wie versorgt man einen Verstorbenen? 

Hier eine filmische Antwort:

https://youtu.be/m8-XJW1t280

Bernhardt: Ein Appell für psychosoziales Engagement

Bernhardt, so heißt er, ist trotz seiner fortgeschrittenen Erkrankung fröhlich, aber die Erkrankung ist so weit fortgeschritten, dass er nicht einmal sein Essen als solches erkennen kann. Er benötigt also nicht nur Hilfe beim Essen, sondern auch durch die besondere Führung des Bestecks muss sein Schluckreflex angeregt werden. Dies ist eine sehr anstrengende und schwierige Pflegeaufgabe, die seine Tochter, jetzt 60 Jahre alt, seit Jahren auf sich nimmt, während sie selber Kinder aufgezogen hat, Haushalt und Hof versorgt.


Ihre Mutter, Bernhardts Ehefrau, ist 92 Jahre alt und durch vielfältige Erkrankung ebenfalls gebrechlich und zur Zeit wegen einer Grippe bettlägerig, kann nicht essen und auch nicht selbstständig zur Toilette gehen, auch sie braucht 24 Stunden Pflege.


Das liebevolle Ehepaar liegt nebeneinander in 2 Betten.


Die Tochter ist jetzt selber auch vom Grippevirus befallen und fühlt sich krank und schwach, versorgt die beiden ader seit Tagen und - hier mag man das Wort kaum in den Mund nehmen – auf aufopfernde Weise.


Mit Tränen in den Augen erzählt sie, dass sie so erschöpft sei, dass sie spüre wie die Liebe zu ihren Eltern langsam in Hass umschlagen könne.


Hier, und dies ist auch ein Beispiel aus dem wirklichen Leben, zeigt sich, dass die Pflege von Angehörigen die psychischen und physischen Reserven vollkommen aufzehren kann und ein über lange Zeit funktionierendes System gegenseitiger Hilfe zusammenbricht.


Es ist seit langem bekannt, dass ein Drittel aller Pflegenden während dieser Zeit selbst ernsthaft erkrankt. Von daher ist es wichtig, sich so früh wie möglich Freiräume zu verschaffen, zum Beispiel dadurch dass professionelle Pflegedienste mit ins Boot geholt werden, man sich in Selbsthilfegruppen trifft, oder sich gelegentlich Auszeiten nimmt, was zum Beispiel durch Tagespflege, stationäre Kurzzeitpflege oder Verhinderungspflege bewerkstelligt werden kann.


Pflegekassen und Pflegedienste, die Pflegeberatungen der Krankenkassen und Kommunen oder psychosoziale Dienste - wie ZAPUH - können dazu wertvolle Hinweise geben.


Nun ist es aber - und die aktuelle Diskusion zeigt dies auch - im Bereich der ambulanten Pflege, wie auch der Krankenhauspflege zu personellen Engpässen gekommen. Der wesentliche Grund liegt darin, dass die in der Regel hoch engagierten Pflegenden in der gesellschaftlichen Anerkennung und Bezahlung zu kurz gekommen sind.


Die Belastungen durch die knappen Tarife der Kostenträger zu Arbeit in ständiger Hetze führen die Pflegenden in den BurnOut. 


Hier sind politische Versprechen kurzzeitig auch nicht zielführend, da uns wegen der seit Jahrzenten zurückgegangenen Geburtenzahl Menschen, die dazu ausgebildet werden könnten, fehlen.


Dieser Mangel an Personal wird auch die hausärztliche Versorgung treffen, und ist zum Teil auch schon spürbar. Insofern werden Kriesenzuspitzungen dieser Art kurz- und mittelfristig nur durch bürgerliches Engagement (wo man lernt, wie man sich in solchen Situationen unter die Arme greift) zu lösen sein.


Hier gibt es in Brüggen eine Reihe von Organisationen, die helfen können, zum Beispeil der Hospizdienst ZAPUH Grenzland e.V. Tel. 5749177 und die Initiative JedermannHilfe Brüggen e.V. Tel. 5701196.


Wer sich also in der Pflege seiner Angehörigen befindet, kann und soll sich verschiedenste Unterstützung holen:


bei den Pflegediensten vor Ort


bei Betreuungsdienstleistern


bei Selbsthilfegruppen und


bei Organisationen, die ehrenamtliche Dienste anbieten,


um sich und seinen Angehörigen auf angemessene Art und Weise helfen zu können.


Wir werden in den nächsten Jahren sehen, dass sich solche Angebote weiter verbreiten werden. Das jedenfalls ist unsere Vision!


Quelle: http://hausarztzentrum-brueggen.de/index.php?option=com_content&view=article&id=455:gesundheit-der-pflegenden&catid=8:brueggener-stadtjournal&Itemid=26


Und wer bei ZAPUH mitmachen will, einfach mal das Gespräch suchen: Unsere Koordinatorin Ida Lamp macht dazu gerne einen Termin mit Ihnen aus - 02163 5749 177

Dilemma-Situation

Besuch bei einem demenzkranken bettlägrigen Mann, der fiebert und beim Atmen stark rasselt und brodelt. Allem Anschein nach ist er nicht sterbend, sondern hat eine Lungenentzündung. Das bestätigt der Faktencheck: Er isst und trinkt. Er nimmt Kontakt auf. Er nahm bis zum Tag davor am Leben teil... Er stimmt einer Krankenhauseinweisung zu.

Dieser Gesamteindruck bestätigt, dass eine Krankenhauseinweisung, die der Arzt vorschlägt,  das Richtige sein könnte, um die Lungenentzündung zu bekämpfen. Infusionen zu Hause fallen leider mangels medizinisch-pflegerischer Möglichkeiten aus.

Eine schwere Entscheidung für die bevollmächtigten Angehörigen...

Klar ist, wenn er nicht ins Krankenhaus kommt, wird er binnen zwei, drei Tagen sterben. Der Schleim steht ihm bis in den Mund; das Abhusten fällt ihm zu schwer.

Klar ist auch, dass er nirgendwo so gut und liebevoll versorgt ist wie zu Hause. Was die Gesamtlage angeht, wird ihn der Krankenhausaufenthalt eher belasten.


Die Entscheidung fällt fürs Krankenhaus.

Dort stellt man fest, dass er tatsächlich eine sehr schwere Lungenentzündung hat. Sein Leben steht auf Messers Schneide. 


Um solche Entscheidungen kommt man oft nicht rum... 

Wir wünschen der pflegenden Familie, dass der alte Herr nochmal nach Hause kommt! Dass er von der Behandlung profitiert!

Dass er irgendwann zu Hause sterben darf  - der Wunsch aller!


Aber sie dürfen gewiss sein, dass sie das Ihre getan haben, auch wenn er im Krankenhaus sterben sollte...

100.Mitglied

Heike Thissen, Josef Kriegers, Ida Lamp
Heike Thissen, Josef Kriegers, Ida Lamp

Heike Thissen tritt als 100. Mitglied ZAPUH Grenzland e.V.  bei.

Herzlich willkommen!

Sinn und Verbundenheit gestartet

Sucher nach mehr als ICH
Sucher nach mehr als ICH

Grabeskirche St.Anton und ZAPUH Grenzland führen gemeinsam einen Kurs zu Spiritualität im Umfeld des Lebensendes durch. Nach dem Einstiegswochenende werden sich die Teilnehmenden noch an mehreren Abenden mit dem großen Themenbereich befassen.