Herzlich Willkommen

Schön, dass Sie hier sind. Auf den folgenden Seiten erfahren Sie, was wir als Verein und als Hospizdienst tun.

Wir freuen uns über Ihren Besuch oder eine Nachricht!

Ihre Ansprechpartnerinnen

Ida Lamp

Leitende Fachkraft des Hospizdienstes

Diplom-Theologin, Psychosoziale Beraterin, Psychoonkolgin, PalliativeCare-Fachkraft, Trauerbegleiterin, Casemanagerin (DGCC)

 

Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin
Mitglied der Fachgesellschaft für palliative Geriatrie

 

 

Bettina Leweke

Koordinatorin

Dipl.-Öko.Troph., Altenpflegerin, Diabetesassistentin,  PalliativeCare-Fachkraft


Sie erreichen uns

In unserem Büro in der Borner Str. 32, 41379 Brüggen treffen Sie für gewöhnlich

Di, Mi und Do
zwischen 9.00 - 12.00 Uhr jemanden an.

 

Zu anderen Zeiten stehen wir nach Terminabsprache für Beratungsgespräche zur Verfügung.

Telefonisch sind wir für Sie vormittags erreichbar unter 02163 8881227, später evtl. Anrufbeantworter.

Sollte einmal der Anrufbeantworter zu Tagzeiten drangehen, dann rufen wir Sie zu Bürozeiten möglichst zeitnah zurück.

 

Ansonsten im Notfall anrufen: 02163 5749177 .

Achtung! Wir sehen Ihre Rufnummer nicht, da Ihr Anruf über einen zentralen Router auf ein Mobiltelefon weitergeschaltet wird. Bitte unbedingt Namen und Telefonnummer nennen.

Sollten wir während der angegebenen Zeiten nicht ans Telefon gehen, befinden wir uns in einem Gespräch oder telefonieren. Bitte hinterlassen Sie dann Ihren Namen und Ihre Telefonnummer auf dem Anrufbeantworter, wir rufen Sie baldmöglichst zurück.


Kontaktdaten

E-Mail: info@zapuh.de

Büro vormittags: 02163 8881227
Notfall-Tel: +492163 - 5749 177

WhatsAPP: 02163 5749177

ZAPUH GrenzLand e.V.
Borner Str. 32
41379 Brüggen


Wenn Sie zu uns kommen

mit verschiedenen Buslinien 

vor der Tür befindet sich eine große Bushaltestelle.

 

mit dem Auto

Man kann in der Tiefgarage des Gesundheitszentrums eine Stunde kostenfrei parken; danach kostet die Stunde 1,50 €.

 

mit dem Fahrrad

Fahrradparkplätze befinden sich links neben dem Eingang

UNSER BLOG: NAH DRAN


Karfreitag

Bei Kleinkindern ist es uns ganz selbstverständlich: Manchmal sind negative Gefühle völlig überbordend. Dann braucht’s die Mutter oder den Vater, die Oma oder den Opa oder eine andere Bezugsperson, die die Gefühle einfach annimmt und aufnimmt und so hilft, damit umzugehen… Das Aufnehmen ist der erste wesentliche Schritt. Bei Kind einleuchtend: Es kann noch gar nicht analytisch, reflektierend erklären, was denn los ist… Aber das ist eben auch bei Erwachsenen so, wenn ein Gefühl überbordend, überfordernd da ist - Trauer, Angst, Wut, Enttäuschung ... können uns ganz und gar ausfüllen.... Bevor so ein dickes Gefühl nicht raus ist, wahrgenommen, angenommen, kann gar nichts anders ankommen... Und manchmal ist es wohl auch so, dass tatsächlich sehr sehr lange und vielleicht für immer nichts mehr geht... - das man chronisch infiziert wird von einem Gefühl, dass es gar nicht mehr weggeht... Aber oft gilt, wenn das Gefühl „aus“ ist, ausgelebt, ausgedrückt, dann kann in einem zweiten Schritt erfasst werden, worum es denn überhaupt geht, und dann in einem dritten überlegt werden, wie Abhilfe geschaffen werden kann. Der britische Psychoanalytiker Wilfred Ruprecht Bion (1897–1979) fand für diese haltende Haltung den Begriff Container. (Und wie bei allen menschlichen Regungen gibt es hilfreiche Container-Beziehungen, die Entwicklung voranbringen, wenig nützliche und sogar zerstörerische Container-Beziehungen. https://www.medizin-im-text.de/2020/114/containment-gefuehle-halten/) Wenn es Menschen schwerfällt, heftige Affekte und Gefühle wahrzunehmen, als Teil ihrer selbst zu akzeptieren und schließlich zu bewältigen, benötigen sie ein Gegenüber, das wie ein Container alles aufnimmt, ohne es gleich zu bewerten… Das ist vielleicht so etwas wie ein zweiter externer Magen, der beim Verdauen hilft. Was hat das mit Karfreitag zu tun? Der Karfreitag ist so eine Art Container – oder könnte es sein. Die gesellschaftliche Verneigung vor dem Leiden Jesu ist ja – gerade in einer säkularen Gesellschaft - eine gesellschaftliche Verneigung vor den Leidenden. An einem Tag im Jahr begehen wir eine kollektive Stille. Wir halten das Nicht-Aktivsein, die Ohnmacht, die Unbeholfenheit und Unsicherheit angesichts der ungezählten Leiden aus. Christinnen und Christen gedenken des Gekreuzigten auf Golgatha. Aber sie gedenken eben auch des Unheilen dieser Welt. Und da treffen sie auf alle, die Anstoß nehmen am Leid! Diesen Respekt braucht es auch ganz alltäglich: dass ich auf dem Friedhof die Grabpflege unterbreche, wenn ein Sarg, eine Urne vorbeigetragen wird; dass ich einen Moment innehalte, wenn der Rettungswagen vorbeibraust der ich einen Leichenwagen wahrnehme… Und neben den Tagen, die wie ein Container wirken mögen, braucht es vor allem Menschen, die das für andere sind. Hospizbegleiter*innen lernen das: Ich höre Dir zu. Ich nehme Deine Gefühle wahr und ernst. Ich diskutiere sie nicht weg. Auch da, wo sie mir unverständlich sind und bleiben. Ich bleibe da und lasse mich von Deinem Leiden nicht vertreiben. Ich habe begriffen, dass das manchmal das einzige ist, was hilft. Ich denke dabei immer an ein Zitat aus Astrid Lindgrens Buch Ronja Räubertochter; da heißt es: „Lange saßen sie dort. Und hatten es schwer, doch sie hatten es gemeinsam schwer, und das war ein Trost. Leicht war es trotzdem nicht.“ Die hilfreiche Container-Beziehung baucht lebenslange Einübung… Wie gut, dass es Karfreitage gibt, die uns als Gesellschaft erinnern, dass das unsere gemeinsame Verantwortung ist: Leiden abzustellen, wo immer das geht; Leiden zu lindern, wo immer das geht; Leidende zu halten, wann immer sie mir begegnen (und sei es mit einem Moment liebender innerer Zuwendung). Und ein letzter Gedanke zum Tod, der im Mittelpunkt dieses Tages steht. Astrid Lindgren erinnert uns an einen Container – jedenfalls eine Anekdote, die man sich von ihr überliefert: Sie telefonierte jeden Tag mit ihren Schwestern Ingegerd und Stina. Als sie älter wurden, so erzählt man, begannen sie ihre Gespräche immer mit den Worten "der Tod, der Tod", um das Thema sozusagen abzuhaken, um danach über andere Dinge reden zu können. Das ist ein wunderbarer Container. Nicht wahr?! Einen guten Karfreitag wünscht in diesem Sinne Ida Lamp und das Team von ZAPUH
Kreuz von Ida Lamp - Rinde, Sei, Stein
Text: (C) Ida Lamp

Andrea Stragier

Foto: Andrea Stragier mit Hunden, Fotograf: Norbert Bovier
Foto: Andrea Stragier mit Hunden, Fotograf: Norbert Bovier

ZAPUH zeigt Gesichter; heute das unseres Vereinsmitglieds Andrea Stragier.


Nicht nur Lebens-Erfahrungen und Suche nach einem sinn-erfüllten Ehrenamt führen zu ZAPUH, nicht nur Steine bahnen den Weg (wie im Fall von Peter Ringendahl); es kann auch schonmal Schokolade sein...


Aber lassen wir sie selbst zu Wort kommen; sie schreibt:

Ich bin Andrea Stragier, ursprünglich Krankenschwester, heute als Spa- und Wellness-trainerin selbstständig und als Heilpraktikerin mit eigener Praxis freiberuflich tätig.
Zu meinem Firmenjubiläum habe ich kurz vor Weihnachten vor zwei Jahren mehrere Tausend belgische Pralinen verschenkt für gute Zwecke: Ich habe einen Teil an "Von Herzen helfen für Mensch und Tier Niederkrüchten" gespendet, einen ans Kinderheim "Annenhof" in Kempen, und einen weiteren Teil an "ZAPUH". Ida Lamp und Bettina Leweke leisten zusammen mit Ehrenamtlern wirklich großartiges! ich bin sofort Mitglied geworden, um diese Arbeit gern auch aktiv zu unterstützen.
Tod ist immer noch ein Tabuthema, das vielen Angst macht. Sterben ist oft nicht leicht - und auch manches Mal nicht leicht zu ertragen - Betroffene und begleitende Angehörige erleben daher oft, dass sich Freunde und Familie zurückziehen. Ich habe in meinem Beruf als Krankenschwester Menschen sterben sehen, in der engsten Familie meine Mutter und meine Schwiegermutter in den letzten Tagen und Stunden beim Sterben begleitet, und auch in meiner jetzigen beruflichen Tätigkeit sterbenskranken Menschen und ihren Angehörigen mit Aroma-Öl-Massagen über längere Zeit oder als "letzer Wunsch-Erfüllung" eine Fußreflexzonen-massage zum Ende des Lebens ein bisschen Freude, Entspannung und Lebensqualität geben dürfen.
Die meisten Menschen wünschen sich, möglichst schmerzfrei zuhause sterben zu dürfen. Das ist sicher nicht immer möglich und sinnvoll - aber niemand, der sich nicht bewusst dafür entscheidet, sollte alleine und einsam sterben müssen. Von daher halte ich es für ganz wichtig, dass es die ZAPUH gibt."


Wir von ZAPUH freuen uns, dass uns Andrea Stragier auch aktiv unterstützen mag. 



Fotos: Porträt-Foto Andrea Stragier: Peter Roskothen, www.peterroskothen.de; Andrea Stragier mit Hunden: Fotograf Norbert Bovie

#ZAPUH #Verein #Hospizdienst #Testimonial Zeitzauber Wellness & Massagen
@https://m.facebook.com/andrea.stragier/

https://www.zeitzauber-naturheilpraxis.de/
https://www.zeitzauber-wellness.de/

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Anna L. und Lisa V.in Unserer REIHE ZAPUH zeigt Gesichter

Lisa V. und Anna L. - nehmen am 1.online-Hospizkurs teil
Lisa V. und Anna L. - nehmen am 1.online-Hospizkurs teil

ZAPUH zeigt Gesichter: heute die von Anna L. und Lisa V.


Alle Hospizbegleiterinnen von ZAPUH sind  auch Vereinsmitglieder, ihnen steht es frei, beitragsfrei oder Beitrag zahlend Mitglied zu werden. Noch sind wir froh, wenn viele die Arbeit des Vereins als zahlende Mitglieder unterstützen… 


Die beiden Frauen, die sich heute vorstellen, gehören zu den jüngeren Ehrenamtlichen. ZAPUH ist stolz, dass das mittlerweile eine stattliche Schar ist. Das Gespräch über die Generationengrenzen hinweg ist sehr bereichernd, wie wir finden.


Die beiden stellen sich selbst vor:

„Hallo, wir sind Anna (36) und Lisa (30), leben in Nettetal-Schaag und haben unsere Oma und unseren Opa zuhause beim Sterben gemeinsam mit der ganzen Familie begleiten dürfen.


Bei der Begleitung von unserem Opa, sind wir auf den Hospizdienst ZAPUH  aufmerksam geworden. Es gab große Unsicherheiten, ob wir wohl alles richtig machen. Und obwohl wir mit der ganzen Familie (Eltern, Tanten, Onkel, Cousins und Cousinen) unterstützen konnten, brauchten wir Hilfe. Da lernten wir die Koordinatorin Bettina Leweke kennen und kamen das erste Mal in Kontakt mit Hospizarbeit.


Meine Schwester und mich hat das sehr beeindruckt. Die Ruhe und die positive Bestärkung taten der ganzen Familie gut und uns wurden wichtige Tipps zur Pflege gegeben.


Wir bekamen von Bettina Leweke die Rückmeldung, dass es toll sei, was wir als Familie leisten und wie wir zusammenhalten und dass das sehr selten sei. Das hat uns gut getan. Und das hat uns nachdenklich gemacht. Hinzu kommt, dass unser Papa sehr krank ist und wir ihn auch irgendwann gern Zuhause begleiten möchten. Dafür wünschten wir uns mehr Hintergrundwissen und haben uns schon 2019 für den Hospizkurs angemeldet. Leider kam es dann Coronabedingt 2020 nicht zum geplanten Präsenzkurs.

Wir waren sehr froh, dass die Koordinatorinnen Ida Lamp und Bettina Leweke sich entschieden, 2021 einen  Online-Kurs zu starten und haben uns sehr darauf gefreut.

Natürlich wäre ein Präsenz-Kurs, gerade bei diesem Thema, sehr viel schöner, aber das geht halt gerade nicht. Online ist aber definitiv besser als gar nicht, und wir haben eine tolle Truppe und auch online findet ein reger Austausch statt. Ida Lamp und Bettina Leweke machen das ganz toll, es wurde bereits viel Wissen vermittelt, und wir freuen uns sehr auf die nächsten noch kommenden online Stunden. Am meisten freuen wir uns aber darauf, irgendwann alle mal persönlich kennen zu lernen und natürlich darauf, andere Menschen und ihre Angehörigen im Sterbeprozess begleiten zu können.“


Anna L. und Lisa V. sind ganz normale junge Frauen. Sterben gehört zum Leben, sagen sie  - und leben sie. Sie haben Partner, Kinder,  Katzen, gehen zur Arbeit und haben vieles, was sie am Leben freut und bewegt… 


Bettina Leweke und Ida Lamp freuen sich, dass mit den beiden Frauen jüngere Menschen ein Engagement für den Hospizdienst und damit für schwerkranke und sterbende Menschen und ihre Angehörigen übernehmen wollen. Und Nettetal rückt immer mehr  in den Fokus der Arbeit je mehr Nettetaler*innen ehrenamtlich aktiv werden. Auch das ist eine tolle Entwicklung. 


Was ihnen gemeinsam wichtig ist, dass das Sterben mitten ins Leben gehört – nicht nur Leben nimmt, sondern auch Leben intensiviert… Das bleibt, auch wenn mal im prallen Leben weniger Zeit fürs Ehrenamt sein sollte.

Das Gelernte aus dem Hospizkurs bleibt hoffentlich auch – und ermutigt zum Leben, auch weil es hilft, die nicht allein zu lassen, die vor uns sterben werden…


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Bernadette G. in unserer Reihe ZAPUH zeigt Gesichter

Copyright Jutta Steger
Copyright Jutta Steger

ZAPUH vorgestellt, diesmal mit unserer neuen Hospizbegleiterin Bernadette G., Jahrgang 1967:

 

Ein paar Sätze zu mir:

 

Ich komme aus Baden-Württemberg und wohne mit meinem Mann und unseren zwei Kindern nun bereits 15 Jahre am Niederrhein. Das hätte ich mir vor 15 Jahren nicht vorstellen können, war doch der Plan, so schnell wie möglich wieder zurück in den Süden Deutschlands zu gehen. 

Aber das Leben entwickelt sich nicht immer nach Plan und so haben wir hier Wurzeln geschlagen und fühlen uns auf unserem kleinen Hof mit unseren Tieren sehr wohl.

Als Agraringenieurin habe ich vor unserem Umzug nach NRW 11 Jahre im Bereich der Pferdezucht gearbeitet. Hier am Niederrhein bin ich nun seit 10 Jahren in der Verwaltung eines Gutsbetriebes tätig, was mir sehr viel Freude bereitet. 

 

Warum ich Hospizarbeit wichtig finde und wie ich dazu gekommen bin, mich diesbezüglich fortzubilden und zu engagieren:

 

Meine Mutter ist vor 30 Jahren an Krebs erkrankt und leider nach vier Jahren an ihrer Krankheit verstorben. Unser Vater, mein Bruder und ich durften sie damals, mit Unterstützung einer Freundin unserer Mutter, bis zum Ende gemeinsam zu Hause begleiten und für sie da sein. Mir war lange nicht bewusst, welches Privileg uns damals zuteil wurde. Ich habe erst jetzt realisiert, dass es nicht selbstverständlich ist, dass ein Mensch in seiner letzten Lebensphase andere Menschen an seiner Seite hat, die ihm und seinen Zugehörigen Zeit, Empathie und Verständnis entgegenbringen. 

Bedingt durch eine eigene schwere Krankheitsdiagnose vor 1,5 Jahren ist dieses Thema für mich wieder in der Vordergrund gerückt und ich habe mich gedanklich viel damit beschäftigt. Da ich das Glück habe, dass meine Diagnose sehr früh erfolgt war und es mir inzwischen wieder gut geht, empfinde ich seither eine große Dankbarkeit und Wertschätzung dem Leben gegenüber. Aus diesem Gefühl heraus, entstand das Bedürfnis, dem Leben etwas zurückzugeben und ein wenig mithelfen zu können, dass am Lebensende weniger Menschen alleine sein müssen.  

Deshalb habe ich angefangen, mich in das Thema einzulesen,  habe Podcasts gehört und mich schließlich auf die Suche nach einer Möglichkeit gemacht, mich in diesem Bereich zu engagieren. So bin ich auf ZAPUH gestoßen und habe mich für den Hospiz-Lehrgang angemeldet.

 

 

Wie ich den Zoom-HospizKurs finde:

 

Zunächst war ich etwas skeptisch, als ich hörte, dass der Kurs via Zoom stattfinden wird. Ich kannte Zoom, konnte mir aber schwer vorstellen, wie dieses Thema in einer Gruppe mit anfangs ganz fremden Menschen in Distanz bearbeitet werden soll. 

Natürlich kann es ein persönliches Treffen in der Gruppe nicht ersetzen, aber es klappt erstaunlich gut. Alle Teilnehmer/innen lassen sich auf diese neue Form ein, sind offen und sollten irgendwo technische Probleme auftauchen, ist aus der Gruppe sofort jemand bereit zu helfen. 

Nicht zuletzt bin ich von dem Kurs sehr angetan, weil wir mit Ida und Bettina zwei ganz tolle und sehr kompetente Kursleiterinnen haben. Jede Kurseinheit ist sehr gut vorbereitet und aufgebaut. Sie schaffen es immer wieder, uns auch trotz Distanz wirklich zu erreichen und bereichern durch ihre große Erfahrung und Empathie jede einzelne Stunde. Für mich war bisher jede Unterrichtseinheit sehr intensiv und gehaltvoll. Oft hallen Gedanken, Sätze oder Fragen noch Tage später in mir nach. Da ist es gut zu wissen, dass wir uns immer an die beiden wenden dürfen, wenn individueller Redebedarf besteht und man sich auf einen zweisamen Spaziergang oder ähnliches verabreden kann. 

Mein Fazit: Ich bin sehr froh, Teil des Kurses zu sein und freue mich auf die noch folgenden Unterrichtsstunden und ganz besonders auf die Zeit, wo endlich wieder ein persönliches Treffen möglich sein wird.

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Piebald vom Kahlen Asten

Reihe ZAPUH zeigt Gesicht(er)
...heute das von Piebald vom Kahlen Asten.
Nein, er ist kein zahlendes Mitglied...Obwohl von Adel ist er mittellos. (Und das, obwohl er schon als Fotomodell für Hundemagazine herhalten durfte...) Freigstellt von Beitragszahlungen also.
Bekannt als "Gauner" lungert er im Büro der Koordinatorinnen herum und tanzt den Frauen auch andernorts auf der Nase herum, wie man hört. Gewissenlos, wenn es um Fressen geht, begrüßt er andererseits alle Besucherinnen und Besucher des Hospizdienstes gewissenhaft. Wir vermuten dennoch niedere Motive: Es könnte ja jemand dabei sein, der was Leckeres dabei hat... Anne F. z.B.ist ein sehr gesuchter Gast, denn sie vergisst nie, etwas für den Dackel mitzubringen. Der ist kaum älter als der Hospizdienst, aber erst knapp zwei Jahre im Dienst.
Und wird hoffentlich noch lange mit dabei sein und bald wieder mehr zu tun haben, wenn der Hospizdienst wieder mehr Menschen - für Begleitungen und Beratungen, Fortbildungen und das Café 70 Plus - empfangen darf.
Foto-Collage: Kicky Knops (c)