Termine

endlich leben - Basisbefähigung im Umgang mit Krankheit, Sterben, Tod und Trauer

Unser nächster Hospizkurs "endlich leben" kann wieder als Präsenzveranstaltung stattfinden,
in der Borner Str. 32,
in einer kleinen Gruppe,
mit Bettina Leweke und Ida Lamp
FR, 20.08. 19 - 21:30 Uhr
SA, 21.08. 10 - 17 Uhr
SO, 22.08. 10 - 16 Uhr
DI, 31.08. 19 - 21.30 Uhr
DI, 07.09. 19 - 21.30 Uhr
DI, 14.09. 19 - 21.30 Uhr
DI, 21.09. 19 - 21.30 Uhr
FR, 29.10. 19 - 21.30 Uhr
SA, 30.10. 10 - 17 Uhr
Verbindliche Anmeldungen sind nach einem Vorgespräch ab sofort möglich.
Gerne weitersagen!

Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht online

Klaus Hawer und Ida Lamp stehen am

25.08.2021, 18 Uhr, via ZOOM zu diesem komplexen Thema mit Information und Austausch Interessierten zur Seite.

Zugangsdaten erhalten Sie nach Anmeldung unter 02163 8881227 oder info@zapuh.de oder WhatsAPP 02163 5749177.

1.Niederrheinisches Hospizgespräch: WIR holen uns den Tod?

Assistierter Suizid und solidarische Gesellschaft

Professor Andreas Heller, Theologe, Soziologe, Pflegewissenschaftler, Professor auf dem ersten Lehrstuhl für Palliative Care und Organisationsethik in Europa, wird am 22.10.2021, 19 Uhr, in einem Vortrag seine Gedanken zum Assistierten Suizid darlegen. Anschließend gibt es Gelegenheit für Fragen und Austausch.

 

Zitat:

"In den heutigen, pluralistischen Gesellschaften wird das Wie des Lebens und Sterbens nicht mehr vorgeschrieben. Man muss seine Lebens- und Sterbensgeschichte selber schreiben. An die Bürger wird die Erwartung gerichtet, autonom selber zu entscheiden, zu wählen, wie man leben, lieben, arbeiten, reisen, sterben und bestattet werden will. Nicht nur die Lebensgeschichte muss selbst entwickelt, „geschrieben“ und aufgezeichnet werden. Wir werden gezwungen, über die Dramaturgie unseres Altwerdens und Sterbens zu „verfügen“, den Ort und das Wie des Sterbens zu wählen und über den Modus der Versorgung (Maximaltherapie versus Minimaltherapie, kurativ versus palliativ etc.) letztlich noch Vorsorge zu treffen.

Der moderne Mensch hat nicht nur Möglichkeiten als Freiheiten, er steht unter dem Zwang zur Wahl [32]. Er kann nicht nur wählen, er muss sein Leben und sein Sterben gestalten, als Projekt betrachten [33]. Wie kann ich in Ruhe sterben? Welche Optionen gibt es? Im Pflegeheim? Im Krankenhaus? Dann im Hospiz? Zu Hause? Anderswo? Mit Hilfe anderer? Durch eigene Hand? Langsam oder beschleunigt?" Heller, A., Wegleitner, K. Sterben und Tod im gesellschaftlichen Wandel. Bundesgesundheitsbl 60, 11–17 (2017). https://doi.org/10.1007/s00103-016-2484-7 (https://link.springer.com/article/10.1007/s00103-016-2484-7)

 

Der Ort der Veranstaltung wird noch bekannt gegeben.

Corona-Regeln sind einzuhalten.

 

Wir bitten um Anmeldung.