Vorstand


1.Vorsitzender

Arno Offergeld,  Rechtsanwalt 


2.Vorsitzender

Dr. Johannes Niklas Steiff (kommissarisch)

Das aus Hamm in Westfalen stammende Vereinsmitglied hat sich Anfang des Monats für den Eintritt in den Hospizverein entschieden und dafür, die Geschicke von ZAPUH mitzugestalten. Ein Schritt, der uns sehr freut!

Der zweite Vorname von Dr. Steiff, so hat er verraten, ist ein Hinweis auf seinen Geburtspatron. Wenn er also am 6.12. geboren ist, dann ist er 2020 41 Jahre alt geworden.

Als Mediziner hatte er Stationen in der Schweiz, Marburg und Osnabrück. Seit 2015 ist er im AKH Viersen Leitender Oberarzt der Klinik für Allgemeine Innere, Pneumologie und Onkologie. 

Mit seiner Frau zog er 2015, wie er selbst sagt, aufgrund der Familienplanung aus dem schönen Münster an den Niederrhein. Am Niederrhein steht das Elternhaus seiner Frau, die in Willich Schiefbahn aufgewachsen und der Region verbunden ist. Die beiden leben mit ihren nun drei Töchter in Willich-Neersen.

Steiff erzählt: „Ich habe durch meine ärztliche Tätigkeit seit 2009 mit der Hospizarbeit zu tun. Ich habe frühzeitig den Menschen in diesen schweren Lebenssituationen die Hospizarbeit versucht näher zu bringen und somit die Betroffenen und das unmittelbare Umfeld entlastet. Ich bewundere und unterstütze das ehrenamtliche Engagement und möchte es gerne mehr an die Menschen hier in der Region bringen. Ich bin davon überzeugt, dass die ambulante Hospizarbeit sehr viel mehr die vernetzende Zusammenarbeit aller Beteiligten regional braucht.“


Schriftführerin 

Marita Habgood

Marita Habgood
Marita Habgood

Jahrgang 1961, verheiratet, Kinder,

lebt in Brüggen,

ist Hospizbegleiterin seit 2016 und im Vorstand seit 2018

 

 

 

Ein Tag ist ein guter Tag für mich, wenn …

Jeder Tag hat etwas Schönes und Gutes. Auch wenn ich es manchmal nicht sogleich erkenne. An manchen Tagen klappt alles und ich habe viel Energie und alles geht leicht von der Hand. Wenn dies einmal nicht der Fall ist, setzt sich vielleicht ein Rotkehlchen ans Fenster und lächelt mich an.

Leben bedeutet für mich ….

jeden Tag neu anzufangen.

Sterben bedeutet für mich …

ein Teil des ewigen Kreislaufs

Lebensmut finde ich ….

im Kontakt mit meiner Familie, mit Freunden. In der Natur, bei der Gartenarbeit oder beim Werkeln.

Ich engagiere mich für Zapuh als Schriftführerin im Vorstand, weil …

ich die Ziele von Zapuh voll und ganz unterstütze, weil ich möchte, dass diese wichtige Funktion im Bereich der Palliativ- und Hospizarbeit noch mehr gesehen und unterstützt wird und nicht zuletzt, weil es gut tut in diesem tollen Team gemeinsam mit Anderen Dinge zu bewegen.

Was möchten Sie noch lernen oder tun, ehe Sie sterben ?

Niederländisch zu lernen ist noch auf meiner „bucket list“ und einmal entlang der englischen Küste zu wandern. Vor allem möchte ich nie aufhören zu lernen.

 


Schatzmeisterin
Birgit Becker

Geboren bin ich am 17. Nov. 1957 in Kaldenkirchen. Meine Kindheit/Großwerden habe ich in sehr glücklicher Erinnerung. Meine Großeltern hatten in Kaldenkirchen einen „Tante-Emma“-Laden, in der meine Mutter gearbeitet hat. Wir Kinder konnten in der Hock (jetzt Hochstraße) mit vielen Freunden spielen, mit dem Rädchen in den Grenzwald oder ins Bruch fahren, einfach Kind sein. Wenn ich mal gefallen war oder Streit mit meiner Freundin hatte, waren Mama oder meine Oma und Opa immer da, um mich zu trösten.

Verheiratet bin ich mit Thomas, habe aus 1. Ehe 3 eigene Kinder, 1 Stieftochter und bisher 6 Enkelkinder und dann noch 2 „angeheiratete“ Kinder.

Gelernt habe ich Rechtsanwaltsgehilfin. Diese Ausbildung hat mich mein ganzes Leben geprägt – Ungerechtigkeit und Unehrlichkeit kann ich nicht ertragen! Nach der Lehre habe ich jedoch nicht mehr in dem Beruf gearbeitet. In den 80er Jahren konnte man sich die Jobs aussuchen, auch hier wieder Vielschichtigkeit – ich habe sogar einmal beim Zahnarzt gearbeitet (dies hat nun wirklich nichts mit Anwaltsgehilfin zu tun) Und bald kann ich in den wohlverdienten Ruhestand gehen – YEAH!

Wann ist ein Tag ein guter Tag für Sie?

Wenn ich mit meinen Lieben gelacht habe

 

Leben bedeutet für mich…

Freude

Sterben bedeutet für mich…

Loslassen – ich als Angehörige, aber auch ich als Sterbende (jedoch dauert dies noch zig Jahre!)

 

Lebensmut finde ich…

Ich finde es müßte nicht Lebensmut, sondern Lebensfreude heißen. Tag für Tag werden wir gefordert. Wenn ich das Leben, die gestellten Aufgaben mit Freude sehe, gelingt alles leichter.

 

 

Ich engagiere mich für ZAPUH als Schatzmeisterin, weil…

Bereits bei meiner ehrenamtlichen Arbeit als gerichtlich bestellte Betreuerin habe ich festgestellt, daß viele Menschen alleine leben und somit alleine sterben müssen. Dies muss nicht sein. Ich bin der Meinung, daß der Mensch für den Menschen da sein soll, damit wir nicht von Institutionen überrannt werden.

Zusammen sind wir stark, wir können wirklich viel bewirken.

 

Was möchten Sie noch lernen oder tun, ehe Sie sterben?

Reisen und dabei viele Menschen kennenlernen. Es gibt nichts Interessanteres als Menschen, wir sind so vielschichtig, haben so viel erlebt.

Theologie, als Gasthörer, studieren. Aber ich möchte nicht die Bibel „auseinandernehmen“, sondern möchte die Geschichte, die Menschen, die sich dahinter verbergen, verstehen lernen.