Vorstand


1.Vorsitzender

Josef Kriegers

 

Geschäftsführer des Sozialnetzwerks Kriegers GbR (zusammen mit Monika Rossié)

 

geboren 30.12.1955 in Schwalmtal-Dilkrath
Verheiratet, 3 Kinder, 2 Stiefkinder (Patchwork)
Geschäftsführer zusammen mit Monika Rossié von Sozialnetzwerk Kriegers (Pflegedienst Kriegers GbR, Hausnotruf Praeventi GbR)

Krankenpfleger, Fachausbildung PalliativeCare für Pflegende 2014, Pflegedienstleiter-Ausbildung, Qualitätsbeauftragter, Hygiene-Fachmann,

 Hospizarbeit seit 2011

 

Wann ist ein Tag ein guter Tag für Sie?
Wenn alles gut läuft und ich keine Probleme habe

Leben bedeutet für mich…
Etwas bewegen zu können und anderen etwas Gutes tun zu können

Lebensmut finde ich…
durch meine Familie
Muss man mutig sein, um zu leben?

Sterben bedeutet für mich…
Mit dem Verstorbensein geht man in die Unendlichkeit ein; die Zeit hört auf.
Über das Sterben kann ich nichts sagen; ich bin noch nicht gestorben. Ich habe schnelles Sterben erlebt und qualvolles Sterben… Für die, die bleiben, ist es oft schwer…

Ich engagiere mich für ZAPUH
als Vorstand und Hospizhelfer, weil ich Verantwortung übernehmen möchte für schwerkranke Menschen in der letzten Lebensphase.

Was möchten Sie noch lernen oder tun, ehe Sie Sterben?
Ich möchte ganz viele schöne und gute Dinge tun – in welcher Form auch immer.


2.Vorsitzender

Dr. med. Johann Heinrich Arens
Geboren 30.03.1955

Facharzt für Allgemeinmedizin, Sportmedizin,
Ernährungsmedizin, Chirotherapie

  •  

  • verheiratet
  • Besuch der Grundschule in Born
  • anschließend Besuch des Gymnasiums St. Wolfhelm in Waldniel
  • Abitur im Jahre 1973
  • Studium der Medizin in Aachen und Bonn, Examen und Approbation 1980
  • Praktisches Jahr im Kreißkrankenhaus Mechernich und der Universität Bonn
  • Assistenzarzt im Antoniushospital Schwalmtal
  • Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin, Antonius Hospital Schwalmtal, 1990
  • später Anerkennung zum Facharzt für Allgemeinmedizin
  • Promotion im September 1980 mit "sehr gut" bestanden zum Thema "Gentechnik und Bakterienresistenz"
  • Erhalt der Zusatzbezeichnung Sportmedizin, Ernährungsmedizin, Chirotherapie und Manuelle Therapie
  • seit 2000 Vorstand des Gesundheitsnetzes Viersen mit zwei Notdienstpraxen  und 70 niedergelassenen Ärzten


Schon relativ früh entwickelte er auch in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Helmich den Gedanken aus einer Hausarztpraxis ein Zentrum für hausärztliche Medizin zu entwickeln, welches über die Jahre jetzt am Standort in Brüggen, ehemalige Praxis Thaler/Helmich, mit vier Ärzten, möglichst viele auf die Patienten zugeschnittenen Fachrichtungen abdeckt.


Schriftführerin 

Marita Habgood

Marita Habgood
Marita Habgood

Jahrgang 1961, verheiratet, Kinder,

lebt in Brüggen,

ist Hospizbegleiterin seit 2016 und im Vorstand seit 2018

 

 

 

Ein Tag ist ein guter Tag für mich, wenn …

Jeder Tag hat etwas Schönes und Gutes. Auch wenn ich es manchmal nicht sogleich erkenne. An manchen Tagen klappt alles und ich habe viel Energie und alles geht leicht von der Hand. Wenn dies einmal nicht der Fall ist, setzt sich vielleicht ein Rotkehlchen ans Fenster und lächelt mich an.

Leben bedeutet für mich ….

jeden Tag neu anzufangen.

Sterben bedeutet für mich …

ein Teil des ewigen Kreislaufs

Lebensmut finde ich ….

im Kontakt mit meiner Familie, mit Freunden. In der Natur, bei der Gartenarbeit oder beim Werkeln.

Ich engagiere mich für Zapuh als Schriftführerin im Vorstand, weil …

ich die Ziele von Zapuh voll und ganz unterstütze, weil ich möchte, dass diese wichtige Funktion im Bereich der Palliativ- und Hospizarbeit noch mehr gesehen und unterstützt wird und nicht zuletzt, weil es gut tut in diesem tollen Team gemeinsam mit Anderen Dinge zu bewegen.

Was möchten Sie noch lernen oder tun, ehe Sie sterben ?

Niederländisch zu lernen ist noch auf meiner „bucket list“ und einmal entlang der englischen Küste zu wandern. Vor allem möchte ich nie aufhören zu lernen.

 


Schatzmeisterin
Birgit Becker

Geboren bin ich am 17. Nov. 1957 in Kaldenkirchen. Meine Kindheit/Großwerden habe ich in sehr glücklicher Erinnerung. Meine Großeltern hatten in Kaldenkirchen einen „Tante-Emma“-Laden, in der meine Mutter gearbeitet hat. Wir Kinder konnten in der Hock (jetzt Hochstraße) mit vielen Freunden spielen, mit dem Rädchen in den Grenzwald oder ins Bruch fahren, einfach Kind sein. Wenn ich mal gefallen war oder Streit mit meiner Freundin hatte, waren Mama oder meine Oma und Opa immer da, um mich zu trösten.

Verheiratet bin ich mit Thomas, habe aus 1. Ehe 3 eigene Kinder, 1 Stieftochter und bisher 6 Enkelkinder und dann noch 2 „angeheiratete“ Kinder.

Gelernt habe ich Rechtsanwaltsgehilfin. Diese Ausbildung hat mich mein ganzes Leben geprägt – Ungerechtigkeit und Unehrlichkeit kann ich nicht ertragen! Nach der Lehre habe ich jedoch nicht mehr in dem Beruf gearbeitet. In den 80er Jahren konnte man sich die Jobs aussuchen, auch hier wieder Vielschichtigkeit – ich habe sogar einmal beim Zahnarzt gearbeitet (dies hat nun wirklich nichts mit Anwaltsgehilfin zu tun) Und bald kann ich in den wohlverdienten Ruhestand gehen – YEAH!

Wann ist ein Tag ein guter Tag für Sie?

Wenn ich mit meinen Lieben gelacht habe

 

Leben bedeutet für mich…

Freude

Sterben bedeutet für mich…

Loslassen – ich als Angehörige, aber auch ich als Sterbende (jedoch dauert dies noch zig Jahre!)

 

Lebensmut finde ich…

Ich finde es müßte nicht Lebensmut, sondern Lebensfreude heißen. Tag für Tag werden wir gefordert. Wenn ich das Leben, die gestellten Aufgaben mit Freude sehe, gelingt alles leichter.

 

 

Ich engagiere mich für ZAPUH als Schatzmeisterin, weil…

Bereits bei meiner ehrenamtlichen Arbeit als gerichtlich bestellte Betreuerin habe ich festgestellt, daß viele Menschen alleine leben und somit alleine sterben müssen. Dies muss nicht sein. Ich bin der Meinung, daß der Mensch für den Menschen da sein soll, damit wir nicht von Institutionen überrannt werden.

Zusammen sind wir stark, wir können wirklich viel bewirken.

 

Was möchten Sie noch lernen oder tun, ehe Sie sterben?

Reisen und dabei viele Menschen kennenlernen. Es gibt nichts Interessanteres als Menschen, wir sind so vielschichtig, haben so viel erlebt.

Theologie, als Gasthörer, studieren. Aber ich möchte nicht die Bibel „auseinandernehmen“, sondern möchte die Geschichte, die Menschen, die sich dahinter verbergen, verstehen lernen.