Vorstand


1.Vorsitzender

Arno Offergeld,  Rechtsanwalt 


Der Brüggener hat eine Rechtsanwaltskanzlei in Niederkrüchten. Er ist 63 Jahre alt und ein Neuling in Sachen Hospizarbeit. Er wurde für sein Amt 

vom amtierenden Vorstand Anfang 2020 nachnominiert und in der 

Mitgliederversammlung vom 16.6.2021 zum 1.Vorsitzenden gewählt.

Ihn erfüllt der feste Wille, ZAPUH mit seinem Knowhow als Anwalt zu unterstützen. Und da gibt es immer was zu tun: von der Satzung bis zum Mietvertrag, vom Datenschutz bis zu Patientenverfügung und Testament sind juristisches Knowhow gefragt. 

Er schreibt zu sich: „Geboren bin ich am 1.2.1958, von Beruf Rechtsanwalt seit 34 Jahren, davon 33 Jahre in selbstständiger Tätigkeit. Eine sehr persönliche Erfahrung mit dem Sterben war der Tod 

meines besten Freundes vor fünf Jahren im Alter von 58 Jahren. Er wurde mitten aus dem Leben gerissen ohne jede Vorerkrankung. Dies hat bei mir eine mehr oder weniger persönliche Lebenskrise ausgelöst, 

in der ich mich erstmals aktiv mit dem Thema Sterben auseinandergesetzt habe."

Aufgrund dieser und anderer. Lebenserfahrungen engagiert sich Arno Offergeld für ZAPUH. 


2.Vorsitzender

Dr. Johannes Niklas Steiff

Das aus Hamm in Westfalen stammende Vereinsmitglied hat sich Anfang des Monats für den Eintritt in den Hospizverein entschieden und dafür, die Geschicke von ZAPUH mitzugestalten. Ein Schritt, der uns sehr freut!

Der zweite Vorname von Dr. Steiff, so hat er verraten, ist ein Hinweis auf seinen Geburtspatron. Wenn er also am 6.12. geboren ist, dann ist er 2020 41 Jahre alt geworden.

Als Mediziner hatte er Stationen in der Schweiz, Marburg und Osnabrück. Seit 2015 ist er im AKH Viersen Leitender Oberarzt der Klinik für Allgemeine Innere, Pneumologie und Onkologie. 

Mit seiner Frau zog er 2015, wie er selbst sagt, aufgrund der Familienplanung aus dem schönen Münster an den Niederrhein. Am Niederrhein steht das Elternhaus seiner Frau, die in Willich Schiefbahn aufgewachsen und der Region verbunden ist. Die beiden leben mit ihren nun drei Töchter in Willich-Neersen.

Steiff erzählt: „Ich habe durch meine ärztliche Tätigkeit seit 2009 mit der Hospizarbeit zu tun. Ich habe frühzeitig den Menschen in diesen schweren Lebenssituationen die Hospizarbeit versucht näher zu bringen und somit die Betroffenen und das unmittelbare Umfeld entlastet. Ich bewundere und unterstütze das ehrenamtliche Engagement und möchte es gerne mehr an die Menschen hier in der Region bringen. Ich bin davon überzeugt, dass die ambulante Hospizarbeit sehr viel mehr die vernetzende Zusammenarbeit aller Beteiligten regional braucht.“


Schriftführerin 

Birgit Winkler

Die Schwalmtalerin wurde bei der Mitgliederversammlung am 16.6. in ihr Amt gewählt.
Sie hat den 1.online-Hospizkurs besucht und engagiert sich in der Begleitung.


Schatzmeisterin
Birgit Becker

Geboren bin ich am 17. Nov. 1957 in Kaldenkirchen. Meine Kindheit/Großwerden habe ich in sehr glücklicher Erinnerung. Meine Großeltern hatten in Kaldenkirchen einen „Tante-Emma“-Laden, in der meine Mutter gearbeitet hat. Wir Kinder konnten in der Hock (jetzt Hochstraße) mit vielen Freunden spielen, mit dem Rädchen in den Grenzwald oder ins Bruch fahren, einfach Kind sein. Wenn ich mal gefallen war oder Streit mit meiner Freundin hatte, waren Mama oder meine Oma und Opa immer da, um mich zu trösten.

Nun habe ich drei eigene Kinder, eine Stieftochter und sechs Enkel und viel Freude an dieser Familie.

Gelernt habe ich Rechtsanwaltsgehilfin. Diese Ausbildung hat mich mein ganzes Leben geprägt – Ungerechtigkeit und Unehrlichkeit kann ich nicht ertragen! Nach der Lehre habe ich jedoch nicht mehr in dem Beruf gearbeitet. In den 80er Jahren konnte man sich die Jobs aussuchen, auch hier wieder Vielschichtigkeit – ich habe sogar einmal beim Zahnarzt gearbeitet (dies hat nun wirklich nichts mit Anwaltsgehilfin zu tun) Jetzt gehe ich in den wohlverdienten Ruhestand – YEAH! - und widme mich mit ganzer Energie ZAPUH!

Wann ist ein Tag ein guter Tag für Sie?

Wenn ich mit meinen Lieben gelacht habe

 

Leben bedeutet für mich…

Freude

Sterben bedeutet für mich…

Loslassen – ich als Angehörige, aber auch ich als Sterbende (jedoch dauert dies noch zig Jahre!)

 

Lebensmut finde ich…

Ich finde es müßte nicht Lebensmut, sondern Lebensfreude heißen. Tag für Tag werden wir gefordert. Wenn ich das Leben, die gestellten Aufgaben mit Freude sehe, gelingt alles leichter.

 

 

Ich engagiere mich für ZAPUH als Schatzmeisterin, weil…

Bereits bei meiner ehrenamtlichen Arbeit als gerichtlich bestellte Betreuerin habe ich festgestellt, daß viele Menschen alleine leben und somit alleine sterben müssen. Dies muss nicht sein. Ich bin der Meinung, daß der Mensch für den Menschen da sein soll, damit wir nicht von Institutionen überrannt werden.

Zusammen sind wir stark, wir können wirklich viel bewirken.

 

Was möchten Sie noch lernen oder tun, ehe Sie sterben?

Reisen und dabei viele Menschen kennenlernen. Es gibt nichts Interessanteres als Menschen, wir sind so vielschichtig, haben so viel erlebt.

Theologie, als Gasthörer, studieren. Aber ich möchte nicht die Bibel „auseinandernehmen“, sondern möchte die Geschichte, die Menschen, die sich dahinter verbergen, verstehen lernen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Arno Offergeld- 1.Vositzender des Hospizvereins
Arno Offergeld- 1.Vositzender des Hospizvereins